NEU: Vereinfachte Prüfung, ArtenSuche, neue Status-Bezeichnungen

Datenprüfung und -änderung wird einfacher

Bisher war eine freigegebene Meldung nicht mehr veränderbar und quasi „in Stein gemeißelt“. Ab jetzt können Expert*innen freigegebene Meldungen eigenständig zurück in den Prüfmodus bringen und ggf. fehlerhafte Daten ändern. Das heißt Fehlbestimmungen können einfacher korrigiert und wichtige naturschutzfachliche  Infos in alten Daten ergänzt werden. So können die Datenprüfenden nun auch die Anzahl ändern, was bisher häufig zu Nachfragen und abgelehnten Meldungen geführt hat.

Natürlich müssen Sie über diese Änderungen informiert werden. Deshalb erhalten Sie bei jeder Datenänderung durch die Expert*innen eine Benachrichtigung, in welcher die Änderungen dokumentiert werden. Diese Nachrichten können Sie unter Mein Konto ein- und ausschalten (siehe Abbildung).

Sie werden über jede Änderung durch die Expert*innen informiert. Gehen Sie mit den Prüfenden über die Kommentarfunktion in den Austausch, falls Sie mit einer Änderung nicht einverstanden sind.

 

Prüfstatus bekommen neue Bezeichnungen

Wir haben die Bezeichnungen der Prüfstatus im ArtenFinder angepasst, um sie verständlicher, eindeutiger und klarer zu gestalten.

  • „Hinweis“ -> „Plausibel“. Der Status „Hinweis“ (Erklärung: „Hinweis auf ein Artvorkommen“) wurde häufig missverstanden. Die Bezeichnung „Plausibel“ spiegelt nun besser wieder, dass die Meldung wahrscheinlich oder möglicherweise korrekt ist, aber weiterhin eine Restunsicherheit besteht.
  • „Freigegeben“ -> „Sicher“. Die Bezeichnung „Freigegeben“ war immer etwas kryptisch: freigegeben wofür eigentlich? Der neue Begriff „Sicher“ spiegelt nun die Datenqualität wieder und steht im Einklang mit der neuen Bezeichnung „Plausibel“.
  • „Abgelehnt“ -> „Bearbeitung nötig“. Verständlicherweise wurde eine „Ablehnung" häufig negativ wahrgenommen. In der Regel hieß dies jedoch nur, dass eine Bearbeitung der Meldung nötig war, z.B. eine Korrektur der Artbestimmung, der Anzahl, des Standorts oder eine Löschung. Die neue Bezeichnung spiegelt diesen Bearbeitungsbedarf nun besser wieder. 

 

Kommentare werden in der Tabelle angezeigt

Bisher war es bei der Datenprüfung sehr schwer zu verfolgen, welche Meldungen bereits kommentiert wurden und damit vielleicht wichtige Infos für die Prüfenden enthielten. Kommentierte Meldungen besitzen in der  Tabellenansicht nun ein Icon. Durch einen Klick auf dieses Icon können die Kommentare nun einfacher gelesen und die Unterhaltungen zwischen Meldenden und Prüfenden verfolgt werden. Dieses neue Icon wird nur für die eigenen Meldungen angezeigt und die Kommentare bleiben weiterhin privat. Das heißt, andere Nutzer*innen können eure Unterhaltungen mit den Expert*innen nicht lesen.

 

Tabellenansicht: Das Icon zeigt an, wenn eine Meldung kommentiert wurde. Die Rückmeldung bei der Prüfung (z.B. "Vielen Dank für die Meldung.") zählt nicht dazu.

Ein Klick auf das Kommentar-Icon öffnet ein Fenster mit den Kommentaren. Der Gesprächsverlauf kann einfach nachvollzogen werden.

 

 

ArtenSuche: Artportraits sind öffentlich zugänglich

Seit dem Relaunch des Webportals im Jahr 2021 können die Artportraits nur noch über die Detailansicht einer Meldung aufgerufen werden. Sie waren daher etwas versteckt. Nun ist die sogenannte ArtenSuche wieder öffentlich auf unserer Webseite verfügbar auch ohne Registrierung oder Anmeldung. Sie können Artportraits nun gezielt suchen und mehr über die Vorkommen, Aktivität und regionale Verbreitung von Arten erfahren. Sie finden die ArtenSuche oben im Menü unter „Anwendungen“.

Ihnen fehlen Infos zu einer Art? Oder Sie möchten uns bei der Erstellung von Inhalten unterstützen? Kontaktieren Sie uns!

 

Weitere Neuerungen

  • In der App haben Sie nun in allen Bereich die Wahl zwischen der Open Street Map und der Satellitenkarte von Berlin und Brandenburg.
  • Manche Nutzer*innen laden Meldungen zunächst in ihren Persönlichen Bereich und ohne Foto hoch, um sie später zu bearbeiten. In diesem Fall erscheint ab jetzt keine Aufforderung mehr, ein Foto hochzuladen.
  • Die Eingabe von Begriffen in ein Suchfeld (z.B. "Art suchen" im Meldeformular oder in der Tabellenansicht) produziert nun 20 Vorschläge (vorher 10).
  • Mehr Buttons besitzen sogenannte Tooltips, die ihre Funktion erklären. Hovern Sie für mindestens eine Sekunde auf einer Schaltfläche, um den Tooltip anzuzeigen.