3. ArtenFinder-Berlin-Treffen

Hiermit laden wir alle aktiven ArtenFinder*innen sehr herzlich zum 3. ArtenFinder-Berlin-Treffen ein! Lernen Sie in Vorträgen mehr über die regionale Fauna und Flora Berlins, kommen Sie mit den Expert*innen ins Gespräch und entdecken Sie den Hahneberg auf spannenden Exkursionen. Wir möchten auch Sie besser kennenlernen und mehr über Ihre Motivation und Ideen erfahren (Titelbild: André Eden).

 

Naturschutzstation Hahneberg, Heerstraße 549, 13593 Berlin-Spandau

5. September  |  10-16 Uhr

Anmeldung: artenfinderberlin@stiftung-naturschutz.de

Aktive Nutzer*innen des ArtenFinder Berlins werden bei der Anmeldung bevorzugt. Nicht-aktive Personen können teilnehmen, falls nach dem Anmeldezeitraum noch Plätze verfügbar sind. Anmeldefrist ist der 21. August.

 

Programm

10.00 Uhr: Begrüßung

10.10 - 11.00 Uhr (Vorträge)

„Was gibt's Neues beim ArtenFinder Berlin?“ (Yannick Brenz)

Wie läuft die aktuelle Beobachtungssaison? Welche technischen Neuerungen sind geplant? Und was waren die Highlights in diesem Jahr? Yannick Brenz gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Beobachtungsportals und freut sich über Feedback.

„Status quo der Berliner Amphibienfauna“ (Susanne Bengsch)

Durch langjährige Erfassungen und mit einem Blick auf die historische Situation kann der Zustand der Berliner Amphibienpopulationen recht genau beschrieben werden. Welche Herausforderungen und Möglichkeiten ergeben sich durch diese Erkenntnisse? Und wie lassen sie sich in die naturschutzfachliche Planung und den gesamtstädtischen Amphibienschutz integrieren?

11.00 Uhr: Kaffeepause

11:30-12.30 Uhr (Vorträge)

„Vom Suchen und Finden der Unsichtbaren“ (Cathrina Balthasar)

Nachtfalter machen 95 % unserer heimischen Schmetterlinge aus und trotzdem werden sie häufig übersehen. In Berlin und Brandenburg leben etwa 2500 Nachtfalterarten von denen ungefähr 200 Arten tagaktiv sind. Die meisten sind in der Dämmerung und in der Nacht unterwegs. Wo wir sie finden und beobachten können und was wir dabei beachten müssen erfahrt ihr im Vortrag.

„Pilze für den Naturschutz erfassen“ (René Jarling)

Pilzarten spielen im Naturschutz im Prinzip keine Rolle. Ein Grund dafür ist die noch immer schlechte Datenlage über ihre Vorkommen. Aber wie können Pilze mit Hilfe von Apps erfasst werden, damit ihre Bestimmung anhand von Fotos nachvollziehbar ist? Über die Besonderheiten bei der Aufnahme von Pilzen soll dieser Vortrag Auskunft geben.

12.30 Uhr Mittagspause (Snackbuffet)

14.00 Uhr Exkursionen

„Ein Einblick in den Natur- und Artenschutz am Hahneberg“ (André Eden)

Bei einer gemeinsamen Runde durch das Gebiet lernen wir die unterschiedlichen Habitate des Hahnebergs kennen und sprechen über die Schutzbemühungen für häufige und bereits seltene Tier- und Pflanzenarten, die dort vorkommen. Die ein oder andere von ihnen werden wir Anfang September vielleicht noch finden können. Ein Fokus der Führung liegt bei Problemen und Herausforderungen von Gebieten mit hohem Freizeitdruck.

„Der Hahneberg - eine Oase für seltene Flechtenarten“ (Robert Lücking)

Bis vor etwa zwei Jahrzehnten waren Großflechten im Berliner Stadtgebiet weitgehend verschollen. Luftreinhaltungsmaßnahmen haben zu einer deutlichen Erholung der Flechten-Biodiversität geführt und viele Großflechten dringen inzwischen wieder weit ins Zentrum von Berlin vor. Randgebiete wie der Hahneberg sind hierbei Oasen für seltene Arten, die immer öfter auch an anderen Stellen in der Stadt gefunden werden. Die Exkursion soll das Bewusstsein für diese Arten schärfen und Erkennungsmerkmale für Meldungen herausarbeiten.

16.00 Uhr Verabschiedung