Überregionale Verbreitung
Hauptsächlich anzutreffen in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Weist invasives Ausbreitungsverhalten auf.
Lebensraum
Dieser Vertreter der Kleinbären bevorzugt Laub- und Mischwälder mit alten Bäumen und Unterwuchs in Wassernähe.
Fortpflanzung
Im Februar pflanzen sich Waschbären fort. Nach einer Tragzeit von ungefähr 64 Tagen werden im April 2-4 Jungen geworfen. Ab etwa 3 Monate werden die Tiere entwöhnt. Die Geschlechtsreife tritt beim Weibchen im 1. Lebensjahr, bei den Männchen im 2. Lebensjahr ein.
Nahrung
Vorwiegend pflanzliche Nahrung; aber auch Insekten, Regenwürmer, Schnecken, sogar Frösche und Vogeleier bereichern den Speiseplan. Aber auch Beeren, Obst, Eicheln, Bucheckern, Mais, Getreide und Nüsse werden gefressen.
Verhalten
Der Waschbär ist dämmerungs- und nachtaktiv. Sie können gut schwimmen und klettern und leben in Gruppen zusammen. Im flachen Wasser sucht der Waschbär seine Nahrung und führt dabei "waschende" Bewegungen durch, wodurch er seinen Namen erhalten hat.