Überregionale Verbreitung
In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist die Art weiter verbreitet, in Brandenburg und Sachsen zeigt sich ein positiver Bestandstrend. In anderen Teilen Deutschlands fehlt der Wegerich-Scheckenfalter oder ist mittlerweile verschwunden, wie zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen.
Lebensraum
Laut Settele et al. (2009) reicht das Spektrum der Habitate von trockenen Magerrasen bis zu den Rändern von nährstoffarmen Moorkomplexen, wobei Halbtrockenrasen bevorzugt werden. Man findet den Falter aber auch auf besonnten Grasstreifen entlang von Waldwegen oder an Rändern von Schlagfluren. Schulte et al. (2007) vermuten, dass die Ansprüche der Art an ihre Reproduktionslebensräume sinken, wenn sich mehrjährig günstige Witterungsverläufe einstellen.
Nahrung
Die Raupen fressen an Wegerich- und Ehrenpreisarten. Nektarpflanzen sind z.B. Pyrenäen-Storchschnabel, Feld-Thymian, Roter Wiesenklee oder Kriechender Hahnenfuß.