Unterschätzt und oft unentdeckt

Invasive Arten sind die durch den Menschen eingebrachten Tier- und Pflanzenarten, die die heimischen Ökosysteme und deren Lebensformen meist nachhaltig beeinträchtigen.

Aktuelle europarechtliche Vorgaben fordern diese Beeinträchtigung und den Ausbreitungsgrad der Neulinge zu dokumentieren. Zusammen mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wollen wir dieses Projekt gemeinsam mit Ihnen angehen, um Aussagen zur tatsächlichen Betroffenheit abzuleiten und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Ob Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), Waschbär (Procyon lotor) oder Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii), melden Sie uns Ihre Beobachtungen und helfen Sie uns, die bisher wenigen Daten über das Vorkommen und die Verbreitung invasiver Arten im Berliner Raum zu potenzieren und auch so einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz zu leisten!

 

Hier finden Sie unsere aktuelle Broschüre über invasive Arten in Berlin.

In ihr sind die meisten der aktuell und auch potenziell zu erwartenden Arten mit den wichtigsten Merkmalen verzeichnet.

Sie Sind noch an weiteren Informationen interessiert?

Dann gehen Sie auf die Webseite der Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz. Dort finden Sie Ansprechpartner und alle aktuellen Fragen werden kurz und informativ beantwortet:

 

Folgende Arten gelten als invasiv und sind im Berliner Raum nachgewiesen:

 

Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis)
Kamberkrebs (Orconectes limosus)
Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii)
Marmorkrebs (Procambarus fallax f. virginalis)
Buchstaben-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta)
Blaubandbärbling (Pseudorasbora parva)
Marderhund (Nyctereutes procyonoides)
Waschbär (Procyon lotor)
Nutria (Myocastor coypus)
Bisam (Ondatra zibethicus)
Nilgans (Alopochen aegyptiaca)
Gewöhnliche Seidenpflanze (Asclepias syriaca)
Schmalblättrige Wasserpest (Elodea nuttallii)
Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)
Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)